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  • Dennis Maurer - Jugendhaus-Besucher, Ehrenamtlicher Helfer

Mit dem Jugendhaus in die Türkei – unsere Freizeit in Side in den Herbsferien 2023

2021 hatten wir, die Jugendlichen des Oberesslinger Jugendhauses Nexus, eine Vision: Eine gemeinsame Reise in die Türkei! Anfangs stand diese Idee noch auf wackeligen Beinen, bald aber wurde mit der Unterstützung der Hauptamtlichen Nora und Sinem ein fester Plan aus dem Traum. Mit Aktionen wie z.B. Fruchtbecher-Verkäufen, oder Spendensammlungen bei unseren Graffitti-Aktionen, sowie Online Fundraising Plattformen war nach etwa zwei Jahren Arbeit endlich genug Geld gesammelt, um jedem der Teilnehmer die Reise finanziell zu ermöglichen.

Nun stand unserer Reise also nichts mehr im Weg! Nach wochenlanger Planung der Hauptamtlichen stand auch das Ziel und Programm unseres Abenteuers fest: Side, Antalya - ein unglaublich schöner Teil der Türkei, welcher sich als perfektes Ziel für uns erwies. Am Freitag den 27.10.2023 sollte es nun endlich los gehen, alle Koffer waren gepackt, und wir sammelten uns am Flughafen Stuttgart. Die Aufregung und Stimmung waren hoch: noch nicht jeder

konnte es glauben, dass wir endlich soweit waren und in nicht allzu langer Zeit mit dem Flugzeug das kalte Deutschland verlassen und die warme Türkei betreten würden. Und doch genau das ist passiert. Wir landeten mitten in der Nacht und waren nun endlich in auf türkischem Boden. Alle waren begeistert, aber erschöpft.


Es gab aber kaum Zeit zum Staunen, denn wir hatten viel Programm vor uns. Unsere Woche begann am Samstag, dem ersten offiziellen Tag, mit Gelassenheit am Meer, Mittagsbuffet im Hotel, die Altstadt in Side besuchen, viele Fotos knipsen, einem Besuch in einer Riesen-Mall und abschließend noch einem lustigen Abend mit kulturellen Tänzen im Hotel.


Am darauffolgenden Tag zog es uns nach Manavgat. Dort besuchten wir einen riesigen Basar, unternahmen eine unglaublich entspannende Bootstour durch die Gewässer Manavgats, besuchten mehrere Wasserfälle aus der Umgebung, entschlossen uns abends nochmal für einen Mall-Besuch und abschließend spontan für einen Ausflug ans Meer mitten in der Nacht.

Montag war vermutlich der Lieblingstag von allen. Wir hatten das Vergnügen mit Buggy-Wägen wild durch eine tropische Landschaft fahren zu dürfen! Wir Jugendlichen haben hierbei keinerlei Zurückhaltung gezeigt und den Mitarbeitenden des Nexus und der Buggy-Strecke wahrscheinlich Jahre an Lebenszeit in Stress und Angst gekostet.



Hinzu kam dann noch das wilde und spannende Rafting, welches inklusive unserem super sympathischen Rafting-Teamleiter Berti wahrscheinlich niemals von uns vergessen wird. Der Tag wurde dann mit eigener Freizeit in Side beendet, wobei nur wenige von uns abends noch Energie für Aktionen hatten.


Am Dienstag hatten wir das Glück das 100-jährige Jubiläum der türkischen Republik miterleben zu dürfen. Viele Straßen waren mit türkischen Flaggen und Farben geschmückt. Wir Jugendlichen durften uns an diesem Tag in kleine Gruppen aufteilen und unseren Tag frei gestalten. Einen gemeinsamen Abschluss machten wir aber beim Essen in einem traditionellen türkischen Restaurant.

Der letzte Tag wurde schließlich in Alanya verbracht, wo wir auf einem unglaublich schönen Schiff eine Spritztour machten, eine Tropfsteinhöhle bestaunten und

mit Gondeln ein abgelegenes Dörfchen hoch auf den Bergen Alanyas besuchten und dort entspannen durften. Spät abends wurde dann noch als „Abschluss Ritual“ am menschenleeren Strand Musik aller Art gehört (Türkische Traditionelle und Moderne, Englische, Deutsche, etc.) und zu dieser lachend getanzt.


Nun aber mussten leider alle Koffer gepackt werden, denn am Donnerstag wurden wir um 5 Uhr morgens bereits am Hotel abgeholt und zum Flughafen verfrachtet. Müde und traurig wegen unserer Heimreise haben wir einige Stunden

am Flughafen verbracht und nach Möglichkeit

viel geschlafen, denn während der Woche hatten wir dafür keine Zeit.


Im Nachhinein wollen wir Jugendlichen aus dem Oberesslinger Jugendhaus Nexus noch ein Riesen- Dankeschön an die Hauptamtlichen aussprechen. Ihr habt uns diese Reise mit eurer extrem langen harten Arbeit erst ermöglicht. Niemand sonst hat so viel Arbeit in Organisation, Planung, etc. reingesteckt wie ihr. Und wir finden, dass diese Reise einfach nicht besser hätte aussehen können. Vielen herzlichen Dank von uns, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viel uns euer Aufwand in diesem Projekt bedeutet, und wir werden diese Reise und eure Mühe nie vergessen. Mashallah was für Ehrenleute ihr doch seid!

Genauso wollen wir uns natürlich bei den Leuten, die so nett waren und unsere Reise mithilfe ihrer Spenden ermöglicht haben bedanken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel uns eure Hilfe gefreut hat. Vielen Dank!

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